Kongresshalle
Berlin
Forum Stadtbild Berlin
Schloss
Brandenburger Tor
Stand: 14. Dezember 2018

Aktuelles

Aktuelles

Blick in die Zukunft im Jahr 1996: Eine "vermessene, provokante Geste": Bebauung der Historischen Berliner Mitte.

1) Über das künftige Gesicht der historischen Mitte sprach  Eva Schweitzer mit Klaus Landowsky, dem Fraktionsvor­sitzenden der CDU im Abgeordnetenhaus.
TAGESSPIEGEL: Im Wahlkampf hat die CDU für die historische Mitte geworben. Warum sieht man davon noch nichts?
LANDOWSKY: Stadtgestaltung hai: immer einen langen Vorlauf. Aber unser Ziel ist es, daß die Stadtmitte Bindeglied zwischen Ost und West wird und Geschichte und Moderne vereint. Der Potsdamer Platz soll in zeitgenössischer Architektur entstehen, ohne durch Wolkenkratzer die alte Mitte totzuschlagen - so hat es unsere Fraktion damals 'mit dem Architekten Hans Kollhoff diskutiert -, die historische Mitte selbst aber möglichst original. Die Menschen müssen sich wohl fühlen, die Mitte muß Wärme ausstrahlen. Deshalb hatten die Grünen auch ganz recht, den Kiezgedanken aufzugreifen......Zum Weiterlesen bitte hier anklicken (Z pdf 517).

2)....Spur der Steine hat das Brandenburger Tor erreicht. Im Rohbau steht das Hotel Adlon, neben dem Gerüst, wo die Akademie der Künste wachsen soll. Hinter Bauzäunen werden Banken und Botschaften errichtet. Hier, am Pariser Platz, wurde am heftigsten gestritten um Historie oder Moderne. Das wird den Platz zur Mini-Bauausstellung machen: Das nachgemachte  Adlon, die' moderne Akademie der Künste von Günter Behnisch, dazu Variationen kritischer Rekonstruktion: Kollhoffs Bürobau an der Wilhelmstraße, Kleihues' Häuser Liebermann und Sommer am Tor oder die amerikanische Botschaft von Moore I Ruble......(Zum Lesen des volständigen Artikels bitte hier anklicken -Z pdf 518)


3) Deckblatt eines "historischen Stadtführers (pfd 20281123) - bitte hier anklicken -


Lesen Sie auch den Artikel vom 12.11.2018 "Wie soll der urbane Verkehr der Zukunft aussehen?"
Siehe auch Ausstellung "Berlin 2050 - Raum und Wert -" 24.11.2018 bis 4.1.2019 (siehe diese Seite).

 

28.11. - 18.12.2018: Fotoausstellung unbekannte Mitte.

Fotoausstellung „Unbekannte Mitte. Straßen und Plätze im Berliner Stadtkern gestern und heute“ der Planungsgruppe Stadtkern im Bürgerforum Berlin

Ort: Podewils, Klosterstraße 68: Ausstellung vom 28.11.18 bis 18.12.18, montags-freitag 9-17 Uhr, donnerstags 9-19 Uhr,
Eröffnung: Dienstag, 27.11.18, 17 Uhr

Die Ausstellung lädt dazu ein, die unbekannte Mitte Berlins kennen und lieben zu lernen.

Details siehe Anlage. Bitte hier anklicken

Baukulturbericht 2018 / 2019 " Erbe - Bestand - Zukunft"

 

Der Baukulturbericht 2018/19 "Erbe - Bestand - Zukunft" zur Lage der Baukultur setzt thematisch am Europäischen Kulturerbejahr 2018 an und erarbeitet wirksame Handlungsempfehlungen zur Zukunftsfähigkeit des gebauten Erbes und allgemeinen Gebäudebestands.....Den Bericht (P pdf 748) können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen. 

12. November 2018, Wie soll der urbane Verkehr der Zukunft aussehen

Veranstaltungsreihe "Zukunft der Stadt - Stadt der Zukunft"
Montag, 12. November 2018, 19 Uhr
Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Tiergartenstr. 35, 10785 Berlin

Vorbild Paris

Paris hat in den vergangenen Jahren eine Verkehrsrevolution eingeleitet, deren Ergebnisse beeindruckend sind. Von 1990 bis 2015 sank der Anteil der Autos am Stadtverkehr um 45 Prozent. Der Anteil von Tram, Bus und Bahn stieg im gleichen Zeitraum um 30 Prozent. Der Anteil der Radfahrer verzehnfachte sich sogar.
Im Vergleich mit anderen Metropolen wie New York, London oder auch Berlin legen in Paris die wenigsten Menschen eine Strecke mit dem Auto zurück. Während in Berlin 2013 insgesamt 29 Prozent der Menschen das Auto als' Fortbewegungsmittel wählten, waren es in Paris 2010 nur 13 Prozent. Wie hat die französische Hauptstadt das geschafft? Und wie kann man die Erfahrungen aus Paris für andere Großstädte nutzbar machen, namentlich für Berlin?

Das Programm können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (20181112).  

Die Konrad-Adenauer-Stiftung wird den Ablauf der Veranstaltung protokollieren. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang deren Homepage - https://www.kas.de/ - 

Abbildung: KAS



Neue Stele würdigt Johann Gottfried Schadow

Abbildung: Liz Mields-Kratochwil an der von ihr geschaffenen Gedenkstele für Marianne und Johann Gottfried Schadow. Fotos: Anne Schäfer-Junker.
 

Der Verein Forum Stadtbild Berlin unterstützt das Projekt. Es sind noch weitere Spendenmittel nötig. Wenn Sie spenden wollen, nutzen Sie bitte folgende Kontoverbindung: 

Empfänger: Forum Stadtbild Berlin e.V.,
Kotoverbindung: Berliner Sparakasse,
IBAN: DE80 1005 0000 2970 0970 98,
Verwendungszweck:  Spende: „Schadow-Stele“. Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, geben Sie bitte im Feld Verwendungszeck Ihre volsständigen Adressdaten ein. Vielen Dank für Ihr Engagement. 

 Weitere Einzelheiten enrnehmen Sie bitte
1) der nachstehenden Internetverbindung: www.hugenottenplatz-berlin.de. Bitte hier anklicken
2) unserer Seite Presseschau: Bitte hier anklicken.

23. / 28. bis 30. September , 2. / 5. Oktober 2018: Frankfurts "Neue Altstadt": Stadtplanung einmal anders: Und, was macht man in Berlin? - Zumindest gibt es Anregungen; aber auch mehr?

Abbildung "Goldene Waage" um 1900 Wikipedia

A1) Was Berlin von Frankfurt lernen kann. In Frankfurts historischer Mitte entsteht ein Stadtquartier auf alten Grundrissen. Das klingt nach Enge. Doch gerade von diesem Beispiel könnte Berlins Stadtmitte profitieren. Die wird nämlich leergefegt. Das Wiederaufbauprojekt zwischen Dom und Römer in Frankfurt ist ohne Vorbild. Inwiefern dient es selbst als Vorbild für den Wie­deraufbau der mittelalterlichen Stadt in Berlin? Diese Frage stellt sich spätestens demjenigen, der selbst in beide Projekte ein­ge­bunden ist.   Z pdf 306 - Bitte hier anklicken, um den vollständigen Artikel von Marc Jodi aufrufen, der bereits am 4. Juli 2014 in der FAZ veröffenlicht worden war.

A2) Zusammenstellung von Fotos einer Vereinsgruppe, die von der Vorsitzenden des Vereins ProFrankfurt am 1. September 2018 durch die "Neue Frankfurter Altstadt" geführt wurde. -Bitte hier anklicken, umd die Zusammenstellung aufzurufen (Z pdf 503E)-.


B1) 22. September 2018: Dort, wo das Technische Rathaus von Frankfurt am Main stand, wurden fünfzehn  historische Häuser rekonstruiert und zwanzig Neubauten errichtet. Am 9. Mai 2018 verschwanden  die Bauzäune. Die offizielle Eröffnung des Viertels ist für Ende Sep­tember geplant.  
Das Deutsche Architekturmuseum zeigt, dass das Gelände zwischen Dom und Römer schon lange ein Kampfplatzt der Ideologien ist.
B2) 23. September 2018: Im Nachhinein, muss man sagen, war es ein genialer Einfall. Das Flurstück mit der Nummer 199/41 wurde mit nur einem Bauvor­haben neu gestaltet: Umbau Tiefgarage und Neubau eines Gebäu­des mit Wohn- und Geschäftsnutzung, Museum, Schank- und Speisewirtschaft, Beherbergungs-, Verkaufs- und Versammlungs­stätten". Dieses vermeintliche Multifunktionsgebäude ist nichts anderes als die neue Frankfurter Altstadt......... 

Bitte rufen Sie die Artikel zu Punkten B1 und B2 (Z pdf 507) durch Anklicken dieser Zeile auf.

C) 28. September 2018: Monumente: Schöpferische Neubauten
Schöpferische Neubauten -  so nennen sich Gebäude in der neuen Frankfurter Altstadt, die nach historischem Vorbild, aber in moderner Machart seit 2012 errichtet wurde~. Von den 35 neu 'erbauten Häusern sind 15 solche Nachbildungen,die restlichen zeigen zeitgenössische Architektur in alterKubatur.


Den vorstehenden Artikel können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (P pdf 745)



D) 28. bis 30.September, 2., 5. Oktiober2018
Die Artikel zu D/A bis D/F können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (Z pdf 509F)

D/A) FAZ: In Frankfurt zu Hause
Frankfurt ist wieder mit sich im Reinen. Nicht das alles in Butter wäre, dafür setzen der kleinen Weltstadt am Main die Wachstums­schmerzen zu sehr zu.Doch in der neuen Altstadt, die an diesem Wochenende eröffnet wird, hat Frankfurt seine Mitte wieder gefunden........
D/B) FAZ: Das Neue stürzt, und altes Leben blüht aus den Ruinen
Wer das Geheimnis eines geschäftigen Orts ergründen will, muss sich ihn nur nachts ansehen. Dann, wenn die letzten Spuren des Tagesgeschehens unwiderruflich geschwunden sind, die Roll­läden heruntergelassen und fast nur noch die angeschlagenen Öffnungszeiten davon künden, dass tatsächlich ein neuer Morgen kommen wird, um dem normalen städtischen........
D/C) Tagesspiegel: Herz und Seele Frankfurts
Seit Jahren wird über sie ge­redet und gestritten, nun gibt es sie endlich: Am Freitag hat Ober­bürgermeister Peter Feld­mann die neue Altstadt von Frankfurt am Main eröffnet. Mit einem morgendlichen Fest­akt in der Paulskirche, der erst 1833 vollendeten protes­tanti­schen Hauptkirche und seit dem Wiederaufbau nach 1945 Fest­haus der Stadt, nimmt Frankfurt Besitz von seinem neuen Juwel, der wieder­her­gestellten Alt­stadt.
D/D) FAZ: Leuchtet Frankfurt
................Nur: Vasarely war durch und durch Modernist, er glaubte an den gesellschaftlichen Fortschritt durch die Klarheit der Form, an die demokratisierende Wirkung industrieller Fertigung, er stellte seine Objekte und Drucke in Massen her und träumte "von einer sozialen Kunst". Die neue Altstadt dagegen steht für die Vertei­digung des Eigenen und regional Typischen in Form der mittel­alterlichen Stadt, sie soll Frankfurt "heilen", wie es immer heißt, indem sie die Wunden des Zweiten Weltkriegs schließt, und nicht wenige haben den Eindruck, dass die Stadt sich damit auch ein bisschen vor der Welt verschließt. 
D/E) Tagesspiegel: Wenn altes Leben neu erblüht
Frankfurt hat am Wochenende ausgiebig seine neue Altstadt ge­feiert, den Wiederaufbau des Areals zwischen Rathaus, Römer genannt, und Dom. Für den lokalpatriotischen Bücherschrank wurde zudem eine opulente, zweibändige Festschriftaufgelegt. Es sei gelungen, heißt es darin, "die Altstadt in ihrer alten Maßstäbl­ichkeit wiedererstehen zu lassen".
D/F) Tagesspiegel: Rückkehr des Zentrums / Braucht Berlin eine Altstadt? 
............Möglich wurde diese neue Altstadt erst durch einen entschlossenen und erfahrenen Durch­führungsmanager jenseits des Verwaltungsalltags sowie einen aufgeschlossenen offenen, sehr qualifizierten Gestaltungsbeirat. Und natürlich durch außergewöhnlich engagierte Architekten und Handwerker.Und Berlin? Bleibt Berlin von diesem Rekonstruktionsfieber verschont? Seine Altstadt war noch nie der Stolz der Herrschen­den, nicht einmal der Bürger. Sie hatte keine strahlenden Groß­bauten wie große Kirchen, ein prächtiges altes Rathaus, Paläste, die im internationalen Städtewettbewerb anderswo gerne vorge­führt werden. Als Berlin königliche Residenzstadt wurde, entfal­tete sich der absolutistische Prunk im Westen des Schlosses. Und zur Geschäftsstadt, zur City, wurde nicht die Altstadt, sondern wiederum das Gebiet westlich des Schlosses. Die Altstadt galt als vorgestrig, als Hindernis.

Die Artikel zu D/A bis D/F können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (Z pdf 509F)

 

G) Frühere Presseveröffentlichungen zur "Neuen"Frankfurter Altstadt, die das Wider und Für ausführlich darstellen.  sind in der nachfolgendenUnterlage Z pdf 452oA  zusammensgestellt. Diese können Sie durch Anklicken dier Zeile aufrufen.  Darüber hinaus steht der nachstehene Link zur Verfügung:
http://www.forum-stadtbild.de/suche.html?keywords=359&x=0&y=0