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Stand: 19. Juni 2019

Aktuelles

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23. / 28. bis 30. September , 2. / 5. Oktober 2018: Frankfurts "Neue Altstadt": Stadtplanung einmal anders: Und, was macht man in Berlin? - Zumindest gibt es Anregungen; aber auch mehr?

Abbildung "Goldene Waage" um 1900 Wikipedia

A1) Was Berlin von Frankfurt lernen kann. In Frankfurts historischer Mitte entsteht ein Stadtquartier auf alten Grundrissen. Das klingt nach Enge. Doch gerade von diesem Beispiel könnte Berlins Stadtmitte profitieren. Die wird nämlich leergefegt. Das Wiederaufbauprojekt zwischen Dom und Römer in Frankfurt ist ohne Vorbild. Inwiefern dient es selbst als Vorbild für den Wie­deraufbau der mittelalterlichen Stadt in Berlin? Diese Frage stellt sich spätestens demjenigen, der selbst in beide Projekte ein­ge­bunden ist.   Z pdf 306 - Bitte hier anklicken, um den vollständigen Artikel von Marc Jodi aufrufen, der bereits am 4. Juli 2014 in der FAZ veröffenlicht worden war.

A2) Zusammenstellung von Fotos einer Vereinsgruppe, die von der Vorsitzenden des Vereins ProFrankfurt am 1. September 2018 durch die "Neue Frankfurter Altstadt" geführt wurde. -Bitte hier anklicken, umd die Zusammenstellung aufzurufen (Z pdf 503E)-.


B1) 22. September 2018: Dort, wo das Technische Rathaus von Frankfurt am Main stand, wurden fünfzehn  historische Häuser rekonstruiert und zwanzig Neubauten errichtet. Am 9. Mai 2018 verschwanden  die Bauzäune. Die offizielle Eröffnung des Viertels ist für Ende Sep­tember geplant.  
Das Deutsche Architekturmuseum zeigt, dass das Gelände zwischen Dom und Römer schon lange ein Kampfplatzt der Ideologien ist.
B2) 23. September 2018: Im Nachhinein, muss man sagen, war es ein genialer Einfall. Das Flurstück mit der Nummer 199/41 wurde mit nur einem Bauvor­haben neu gestaltet: Umbau Tiefgarage und Neubau eines Gebäu­des mit Wohn- und Geschäftsnutzung, Museum, Schank- und Speisewirtschaft, Beherbergungs-, Verkaufs- und Versammlungs­stätten". Dieses vermeintliche Multifunktionsgebäude ist nichts anderes als die neue Frankfurter Altstadt......... 

Bitte rufen Sie die Artikel zu Punkten B1 und B2 (Z pdf 507) durch Anklicken dieser Zeile auf.

C) 28. September 2018: Monumente: Schöpferische Neubauten
Schöpferische Neubauten -  so nennen sich Gebäude in der neuen Frankfurter Altstadt, die nach historischem Vorbild, aber in moderner Machart seit 2012 errichtet wurde~. Von den 35 neu 'erbauten Häusern sind 15 solche Nachbildungen,die restlichen zeigen zeitgenössische Architektur in alterKubatur.


Den vorstehenden Artikel können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (P pdf 745)



D) 28. bis 30.September, 2., 5. Oktiober2018
Die Artikel zu D/A bis D/F können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (Z pdf 509F)

D/A) FAZ: In Frankfurt zu Hause
Frankfurt ist wieder mit sich im Reinen. Nicht das alles in Butter wäre, dafür setzen der kleinen Weltstadt am Main die Wachstums­schmerzen zu sehr zu.Doch in der neuen Altstadt, die an diesem Wochenende eröffnet wird, hat Frankfurt seine Mitte wieder gefunden........
D/B) FAZ: Das Neue stürzt, und altes Leben blüht aus den Ruinen
Wer das Geheimnis eines geschäftigen Orts ergründen will, muss sich ihn nur nachts ansehen. Dann, wenn die letzten Spuren des Tagesgeschehens unwiderruflich geschwunden sind, die Roll­läden heruntergelassen und fast nur noch die angeschlagenen Öffnungszeiten davon künden, dass tatsächlich ein neuer Morgen kommen wird, um dem normalen städtischen........
D/C) Tagesspiegel: Herz und Seele Frankfurts
Seit Jahren wird über sie ge­redet und gestritten, nun gibt es sie endlich: Am Freitag hat Ober­bürgermeister Peter Feld­mann die neue Altstadt von Frankfurt am Main eröffnet. Mit einem morgendlichen Fest­akt in der Paulskirche, der erst 1833 vollendeten protes­tanti­schen Hauptkirche und seit dem Wiederaufbau nach 1945 Fest­haus der Stadt, nimmt Frankfurt Besitz von seinem neuen Juwel, der wieder­her­gestellten Alt­stadt.
D/D) FAZ: Leuchtet Frankfurt
................Nur: Vasarely war durch und durch Modernist, er glaubte an den gesellschaftlichen Fortschritt durch die Klarheit der Form, an die demokratisierende Wirkung industrieller Fertigung, er stellte seine Objekte und Drucke in Massen her und träumte "von einer sozialen Kunst". Die neue Altstadt dagegen steht für die Vertei­digung des Eigenen und regional Typischen in Form der mittel­alterlichen Stadt, sie soll Frankfurt "heilen", wie es immer heißt, indem sie die Wunden des Zweiten Weltkriegs schließt, und nicht wenige haben den Eindruck, dass die Stadt sich damit auch ein bisschen vor der Welt verschließt. 
D/E) Tagesspiegel: Wenn altes Leben neu erblüht
Frankfurt hat am Wochenende ausgiebig seine neue Altstadt ge­feiert, den Wiederaufbau des Areals zwischen Rathaus, Römer genannt, und Dom. Für den lokalpatriotischen Bücherschrank wurde zudem eine opulente, zweibändige Festschriftaufgelegt. Es sei gelungen, heißt es darin, "die Altstadt in ihrer alten Maßstäbl­ichkeit wiedererstehen zu lassen".
D/F) Tagesspiegel: Rückkehr des Zentrums / Braucht Berlin eine Altstadt? 
............Möglich wurde diese neue Altstadt erst durch einen entschlossenen und erfahrenen Durch­führungsmanager jenseits des Verwaltungsalltags sowie einen aufgeschlossenen offenen, sehr qualifizierten Gestaltungsbeirat. Und natürlich durch außergewöhnlich engagierte Architekten und Handwerker.Und Berlin? Bleibt Berlin von diesem Rekonstruktionsfieber verschont? Seine Altstadt war noch nie der Stolz der Herrschen­den, nicht einmal der Bürger. Sie hatte keine strahlenden Groß­bauten wie große Kirchen, ein prächtiges altes Rathaus, Paläste, die im internationalen Städtewettbewerb anderswo gerne vorge­führt werden. Als Berlin königliche Residenzstadt wurde, entfal­tete sich der absolutistische Prunk im Westen des Schlosses. Und zur Geschäftsstadt, zur City, wurde nicht die Altstadt, sondern wiederum das Gebiet westlich des Schlosses. Die Altstadt galt als vorgestrig, als Hindernis.

Die Artikel zu D/A bis D/F können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (Z pdf 509F)

 

G) Frühere Presseveröffentlichungen zur "Neuen"Frankfurter Altstadt, die das Wider und Für ausführlich darstellen.  sind in der nachfolgendenUnterlage Z pdf 452oA  zusammensgestellt. Diese können Sie durch Anklicken dier Zeile aufrufen.  Darüber hinaus steht der nachstehene Link zur Verfügung:
http://www.forum-stadtbild.de/suche.html?keywords=359&x=0&y=0

Bauakademie: Wie kann es weiter gehen?

Wiederaufbau und Nutzung der Schinkelschen Bauakademie /  weitere Aktivitäten des Fördervereins Bauakademie nach Beendigung des Bauakademieprogrammwettbewerbs - Details bitte durch Anklicken diesder Zeile aufrufen P pdf 710)


20. Juni 2018: Zentral und Landesbibliothek Varianten

Die ZLB kommt an den Blücherplatz

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Die Entscheidung des Senats für den Blücherplatz fiel am Dien­stag ohne Bürgerbeteiligung, die bei solch großen Bauvorhaben von Rot-Rot-Grün eigentlich vorgesehen ist. Lederer sagte, ab 21. August bis Anfang November würden „Partizipationsprozesse“ laufen, die von der ZLB initiiert werden. Die ZLB kündigte an, dass die Veranstaltungen unter dem Arbeitstitel „Stadtgesellschaft macht Bibliothek in der Stadt“ laufen werden.

Bitte die Zusammenstellung von Presseartikeln durch Anklicken aufrufen (Z pdf 257)

23. März 2018, Prof. Dr. Hans Stimmann

In unserem Bauch die Autos

Für die einen ist es aufregend und utopisch, für die anderen pure Stadtzerstörung: Berlin stellt einen Massenwohnungsbau über einer Schnellstraße unter Schutz......Den vollständigen Artikel können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (Z pdf 475).

23. August 1983 (23. Februar 2018), FAZ, Vittorio M. Lampugnani

Die bauliche Entnazifizierung

Kaum war der Zweite Weltkrieg zu Ende; wurden im verwüsteten Deutschland allenthalben Überlegungen für den Wiederaufbau der Städte angestellt und unzählige Planungen erarbeitet. Bis zur

Währungsreform von 1948 blieben sie den Umständen gemäß auf dem Papier; doch .bereits dort offenbarten sie jene verzweifelten Versuche der architektonischen und städtebaulichen Entnazifizie­rung, die vornehmlich in der baufreudigen Zeit des „Wirtschafts­wunders“ verheerende Folgen haben sollten. Bitte rufen Sie den vollständigen Artikel durch Anklicken diesser Zeile auf (Z pdf 469).

15. August 2017: Senat beschließt Neuausrichtung der Stadtdebatte Berliner Mitte

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung die von der Sena­torin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, eingebrachte Vorlage zur „Neuausrichtung der Stadtdebatte Berliner Mitte“ beschlossen. Im Juni 2016 wurden die Bürgerleitlinien als Ergebnis eines intensiv geführten einjährigen Dialogs zwischen der Senatsver­wal­tung für Stadtentwicklung und Wohnen und der Berliner Bevölkerung einstimmig und fraktionsübergreifend durch das Abgeordnetenhaus beschlossen. Nun soll die Stadt­debatte in erweiterter Form fortgesetzt werden........Zum Weiterlesen der volständigen Pressemitteilung bitte hier anklicken (P pdf 670)