Kongresshalle
Berlin
Forum Stadtbild Berlin
Schloss
Brandenburger Tor
Stand: 19. Januar 2019

Veröffentlichungen / Presse

Veröffentlichungen / Presse

17. Januar 2019, Ralf Schönball

Besser bauen

Da Haus der Statistik ist ein basisdemokratisches Modell der Stadtgestaltung. Jetzt liegen Ergebnisse vor.

Für Politiker und Investoren ist es der Horror: Ein Bauprojekt, wo jeder von Anfang an mitreden darf, nein, sogar' soll! Sie fürchten Chaos, endlose Debatten. und Begehrlichkeiten ohne Ende, wider- .sprechende Interessen, die sich niemals unter einen Hut bringen lassen. Am Alexanderplatz ist es nun so weit: Bei der DDR-Ruine namens Haus der Statistik. Die hatte das Land Berlin dem Bund abgekaufte, und Rot-Rot-Grün erklärte diese schon im Koali­tionsvertrag zum Musterfall für die neue basisdemokratische Partizipation. Im Spiel sind 32 Hektar wertvollstes Bauland zwischen Scheunenviertel und Fernsehturm.....Zum Weiterlesen bitte den vollständigen Artikel durch Anklicken diese Zeile aufrufen (Z pdf 523). Vielen Bank

16. Januar 2019Jörn Köppler

Wo bleibt denn das Schöne?

Die Architektur liefert nicht: Warum wir uns in neuen Stadtvierteln nicht wohlfühlen

Es gibt in Juli Zehs Roman" Unterleuten" eine heiter vorge­tra­gene, nichtsdestotrotz düstere Beschreibung des umtriebigen Ma­nagers Pilz, einer Verkörperung des Zeitgeistes schlechthin, der sich danach sehnt, "alles richtig zu machen" und verschlossen ist gegen das Leben durch einen Panzer aus effizienter Leistungs­bereitschaft. Man kann dies wie ein trauriges Gleichnis auf unsere gegenwärtige Welt des Bauens lesen: Auch hier, so ist das zumin­dest im Mainstream des Architekturdiskurses zu beobachten, scheint alles nivelliert und plan gemacht durch die von Juli Zeh beschriebene Form des unbedingten Leistungswillens. Es ist, als hätten die Verhältnisse uns und, was noch schlimmer ist, auch unsere Werke dressiert zu einer rigide-stummen Konformität, welche den Ausdruck von neueren Stadtarchitekturen wie dem Potsdamer Platz in Berlin bis hin zu der Hafencity in Hamburg bestimmt. Wie? Wir Architekten, Denker und Baumeister - Konformisten, Angepasste, Niedergedrückte der total ökonomi­sierten Verhältnisse? Ich möchte behaupten: ja....

Den vollständigen Taxt können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (Bitte hier anklicken)  Z pdf 522oAbb - 

 

30. Dezember 2018, Niklas Maak

Zur geplanten Werkbundstadt: Am Boden

Dass in Berlin ein Bauprojekt scheitert, ist erst mal keine Nach­richt, die einen mit fassungslosem Erstaunen erfüllt. Der Haupt­bahn­hof hat da, wo die Leute aus dem lCE aussteigen, aus Kosten­gründen leider kein richtiges Dach, der Erweiterungsbau für die Abgeordneten des Bundestags ist so feucht, dass diskutiert wurde, ihn noch vor Fertigstellung wieder abzureißen, der sogenannte Flughafen ... ach, der Flughafen. Und jetzt das: Die geplante Werk­bundstadt an derSpree, die zeigen sollte, wie man in Zukunft Stadt baut, wird nichts; über dem ehrwürdigen alten Werkbund steigt eine Rauchsäule aus Zurecht- und Schuldzuweisungen, Schrillheiten und blankem Hass auf. Was ist passiert?
Zum Weiterlesen des vollständigen Artikel bitte hier anklicken (Z pdf 521oAbb) 
Weitere Informationen siehe Datei 421 - bitte hier anklicken -.

 

14. Dezember 2018, Andreas Kilb

Ein Balkon über der Spree

Ein entscheidender Vorzug des neuen Eingangsgebäudes der Berliner Museumsinsel ist sein Sinn für Höhenunterschiede. Zum ersten Mal überhaupt lädt die James-Simon-Galerie den Besucher ein, zur Museumsinsel emporzusteigen. Von der Bodestraße kommend, die das Alte Museum von den vier übrigen Häusern der Insel abtrennt, wird man über eine breite Freitreppe zum Eingang im Hauptgeschoss des Gebäudes geführt, das zugleich die oberste von drei Etagen bildet.... Den vollständigen Artiklel können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (Z pdf 519).

 

11. November 2018, Udo Badelt

Große Verdummungsmaschine

Seit sie 2008 am Friedrichshainer Spreeufer gelandet war, wirkte die erst O2-,dann Mercedes-Benz-Arena heißende Mehrz­weck­halle wie ein bulliges und sehr einsames Ufo. Das Gelände, auf dem sie steht, ist nie schön gewesen. Mit typisch Berliner Wursch­tigkeit war hier ausgerechnet die nördliche, also die Sonnenseite des Flusses der Industrie und den großen Bahnsträngen nach Osten überlassen worden. Wobei, so typisch berlinerisch ist das auch wieder nicht. Dass man sich am Wasser erholen kann, ist eine Erfindung des späten 20. Jahrhunderts, in vielen Städten war die Wasserlage historisch ganz selbstverständlich für Verkehr und Produktion reserviert...Zum Weiterlesen bitte hier anklicken (Z pdf 516). 

22. Oktober 2018, Ulf Meyer

Schwebender Koloss mit zartweißer Haut

Schönheit lohnt sich, in Südkorea allemal. Die Kosmetikindustrie gehört dort zu den führenden Wirtschaftszweigen. Der Gründer des Kosmetikkonzern "Amore Pacific", Suh Kyung-bae, ist der zweitreichste Mann im Land. Seine Firma, ein Hersteller von Cremes zur Aufhellung der Haut und Gesichtsmasken, wurde in Kaesong, heute in Nordkorea gelegen, gegründet. Als in Seoul der neue Hauptsitz von Amore Pacific gebaut werden sollte, beauf­tragte Sub das Berliner Büro des Architekten David Chipperfield mit dem Entwurf. Die Berliner gelten nicht erst seit ihren Umbau des Neuen Museums auf der Museumsinsel in Berlin-Mitte als Vertreter einer neuen Sensibilität in der Stadtarchitektur.....Zum Weiterlesen bitre hier anklicken (Z pdf 513oAbb)