Kongresshalle
Berlin
Forum Stadtbild Berlin
Schloss
Brandenburger Tor
Stand: 15. August 2018

Veröffentlichungen / Presse

Veröffentlichungen / Presse

23. Juni 2018, Reinhard Bünger

Verdichtung der Großstadt / Den Block im Blick

Berlin ist nach wie vor die am dünnsten besiedelte Hauptstadt Europas. Dennoch ist mit der Schließung von Baulücken, einem forcierten Dachgeschossausbau und der Erweiterung bestehender Siedlungen allein dem Wohnungsmangel in Berlin ebenso wenig abzuhelfen wie durch über die Stadtlandschaft verteilte Punkt­hochhäuser. Die Bevölkerung Berlins ist in nur sechs Jahren (2011 bis 2016) um eine Viertelmillion gewachsen, das entspricht der Einwohner­zahl der Stadt Kiel. Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass nach offiziellen. Berechnungen des Landes schon heute 77000 Woh­nungen fehlen. .................zum Weiterlesen bitte hier anklicken (Z pdf 493)

22. Juni 2018: Einige Presseberichte über die Ausstellung der Bauakademieprogrammwettbewerbsarbeiten

A) Berliner Zeitumg, Nikolaus Bernau: Es braucht noch viel Diskussion
Die Frage nach der Fassade ist noch ohne Antwort
B) FAZ: Prof. Dr. Falk Jaeger:
Schinkel oder nicht, das ist hier die Frage
Beim Wiederaufbau der Berliner Bauakademie muss noch viel geklärt werden
C) Der Tagesspiegel: Bernhard Schulz: Stein auf Stein
Auftakt bei der Wiedererrichtung von Schinkels Bauakademie: eine erster Architekturwettbewerb

Bite diese Zeile zum Aufrunfen der Artikel A - C anklicken (P pdf 716) 

18. Juni 2018, Prof. Dr. Hans Stimmann

Ein wenig wie bei Albert Speer

Berlin ist die Stadt der überall präsenten Brüche, die Kriegszer­störungen und halb fertig gestellte Planungs­versprechen in derpolitisch getrennten Stadt hinterlassen haben. Ein besonderes Schlachtfeld bietet dabei die Innenstadt mit ihren autogerechten Stadtlandschafts­fragmenten westlich und den architektonischen Demon­strationen der politischen Macht der SED östlich der Mauer. Dazu gehören zwei Orte, bei denen einem Besucher ohne Kennt­nis der lokalen Geschichte das Wort "Forum" im Sinne seiner ursprünglichen Bedeutung als Hauptplatz als Letztes ein­fiele. Die Rede ist vom Marx-Engels-Forum, das die DDR-Dik­tatur anstelle der Berliner Altstadt zwischen Spree und St. Marien ge­plant und gebaut hat, und das Kulturforum als kulturpolitische und architektonische Antwort des demokratischen Westens auf den Mauerbau und die damit verbundene Abtrennung der Bibli­otheken, Museen, Opern und Konzerthäuser in der alten Stadtmitte durch die Nutzer in den Westsek­toren........   Den vollständigen Terxt des Beitrags können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (Z pdf 479). 

Dezember 2017 bis Juni 2018

Frankfurt schenkt sich eine neue Altstadt

A) Wertvolle Materialien, traditionelle Handwerkskunst, alles vom Feinsten. Mit seiner neuen Altstadt, die auch im Manufactum-Katalog stehen könnte, macht sich Frankfurt selbst ein Geschenk. Und als Praliné oben drauf gibt es das Belvederchen. ....

B) Die Eröffnung findet schrittweise statt. Noch wird an der "neuen Altstadt" Frankfurts gebaut. Erst am 9. Mai sollen die Bauzäune verschwinden, die offizielle Eröffnung des Viertels ist für Sep­tember geplant; dann wird man dort, wo das Technische Rathaus stand, fünfzehn rekonstruierte historische Häuser und zwanzig Neubauten im Altstadtstil besichtigen können.

C) Wir haben das Haus am rechten Fleck
Die gefeierte neue Frankfurter Altstadt geht auf die Initiative eines Rechtsradikalen zurück. Und das ist kein Zufall.

Die "neue Frankfurter Altstadt", jene Ansammlung von re­kon­­stru­ierten und in Stil und Kubatur·alter Häuser neu errichtt1ter Gebäude, die zurzeit dort entsteht,· wo einst das brutalistische technische Rathaus stand, ist ein Lieblingsprojekt der Frankfurter

Lokalpolitik geworden. Die drängendsten Probleme der Stadt, die Frage des bezahlbaren Wohnraums und einer "Stadt für alle" löst das rekonstruierte Viertel zwar auch nicht im Ansatz – aber das will es auch gar nicht, und als touristisch vermarktbares Bild eines Altstadtidylls, durch das bald Massen an futter- und ein­kaufs­freudigen Touristen geschleust werden können, verspricht die neue Frankfurter Altstadt ein Erfolg zu werden. Schon des­wegen streiten SPD und CDU, wem das Urheberrecht an ihr ge­bührt, wer sich damit brüsten darf,  Erfinder des rekonstruierten Herzens der Stadt zu sein. Doch weder der einen noch der ande­ren Partei gebührt diese Ehre - und es gibt gute Gründe dafür, warum man in Frankfurt auch lieber nicht so genau wissen will, auf wes­sen Initiativedas neue Renommierprojekt zurückgeht.

D)  Wo Häuser Geschichten erzählen

Am Mittwoch fallen die Bauzäune in der neuen Frankfurter Altstadt. Zwischen Römer und Dom sollte dort ein normales Stück Stadt entstehen. Mit dem Projekt will Frankfurt einen Teil seiner Identität zurückgewinnen. Kann das gelingen?
Über den Spruch am Giebel seines neuen Zuhauses kann August Heuser lange nachdenken. "Das Neue stürzt, und altes Leben blüht aus den Ruinen", steht dort, hineingefräst in ein großes Stück Industriebeton. Heuser ist einer der ersten Bewohner der neuen Frankfurter Altstadt, in wenigen Wochen zieht er in eine Woh­nung im ersten Stock des "Glauburger Hofs". Kreise und abstrakte Formen zieren die Fassade des Wohnhauses an der Braubach­straße. Der dezente Schmuck gefällt ihm. ·"Das Haus hat eine vor­nehme Zurückgezogenheit. Es macht nicht auf alt." Wer die Bau­geschichte nicht kennt, der wird kaum erraten, aus welchem Jahr­zehnt das Gebäude stammt. Aus den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts vielleicht oder dem Jugendstil? Falsch. Es ist von 2018. "

E) Neue Frankfurter Bauschule 
............
Die Frankfurter Altstadt, bis zur Zerstörung durch alliierte Bomber im März 1944 die bedeutendste ihrer Art .in Deutschland, war dafür ein Paradebeispiel. Bauten der Gotik, der Renaissance, des Barocks, des Klassizismus, des Historismus, des Jugendstils und erste moderne Einsprengsel verbanden sich zu einem Ensemble, das vielerlei war: prekäres Quartier mit hoher Kin9.ersterblichkeit und Rotlichtbezirk, Touristenattraktion, Kneipen und Handwerker­viertel, Verwaltungsstandort und Ballungsgebiet von Klöstern und Kirchen. Den Nationalsozialisten war die Gegend unheimlich, sie vertrieben die "asozialen Elemente" und begannen, die histori­schen Gebäude mit Bauten im gesichtslosen Heimatschutzstil zu ersetzen.

 F) Was Berlin von Frankfurt lernen kann
 
Frankfurt am Main hat seine im Bombenkrieg zerstörte Altstadt wiederaufgebaut. Auch Berlin kann etwas von dem aufwendigen historistischen Projekt lernen.

G) Dom, offen Stadt 
 
Auf einmal kracht es heftig, dass die Fachwerkbalken einem nur so um die Ohren fliegen. s gibt Streit, der Ton wechselt vom mild-depressiven Jammermoll in ein schrilles Empörungs-Dur, Archi­tek­ten, Historiker, Blogger und Bürger gehen in Artikeln und Internetkommentaren mit Betonarmierungen und Holzbau­klötz­chen aufeinander los. Es geht um die Stadt, ihre Symbolik, ihre politischen Hinter" und Abgründe - genauer: um das rekonstruierte Dom-Römer-Areal, die sogenannte neue Frankfurter Altstadt und was sie für eine  Gesellschaft bedeutet, die ihr Heil immer öfter in Rekonstruktionen sucht.  

H)  Altstadt für alle! 
 
Eine Stadt im Eröffnungsrausch: Schon im Februar ging es los, dann fielen vergangene Woche die letzten Bauzäune, und im September soll es das dritte, das größte Fest geben (für 1,5 Mil­lionen Euro!), um die einzig­artige, die wunderbar neue und ir­gendwie auch alte Altstadt einzuweihen. Bis dahin sollen 200 Be­wohner ein. gezogen, 

 

Bitte rufen Sie die Artikel A bis H durch Anklicken dieser Zeile auf (Z pdf 452oA)


I) Frühere Presseveröffentlichungen zur "neuen" Frankfurter Altstadt. Diese können Sie durch Anklicken des nachstehenden Links aufrufen:
 http://www.forum-stadtbild.de/suche.html?keywords=Neue+Frankfurter+Altstadt&x=11&y=9.

 

22. April 2018: RBB-Inforadio Wer oder was ist die Mitte der Stadt?

Alles wie früher oder doch auch ein bisschen neu? Wie historisch soll die Innenstadt Potsdams aussehen? Der fortwährende Streit um Erhalt, Abriss und Wiederaufbau berührt zentrale Fragen der Stadtgesellschaft. Es geht nicht nur um Bauten, es geht auch um hier lebende Menschen und was sie an ihrer Stadt wichtig finden. Harald Asel diskutiert mit seinen Gästen. ....Bitte rufen Sie durch Anklicken dieser Zeile die Datei für weitere einzelheiten auf (Z pdf 478).

Lukas Verlag / Süddeutsche Zeitung (Jens Bisky): Mitte! Modernisierung und Zerstörung des Berliner Stadtkerns von 1850 bis zur Gegenwart

 

Die Stadt Berlin plant gravierende Neugestaltungen ihrer Mitte. Deren enorme Freiflächen und Autostraßen sug­gerieren pro­lemlose Baufreiheit. Doch will man – was dringend geboten ist! – diese Pläne fundiert dis­kutieren, muss man um das bauliche............................... 

Berliner Architektur Abbruch-Fanatismus

Der Architekturhistoriker Benedikt Goebel dokumentiert knapp, klar und mit einer überwältigenden Fülle selten gesehener Fotografien die Baugeschichte des Berliner Stadtkerns. Hat die Mitte Berlins, jene viel beschworene Gegend zwi­schen Fernsehturm und Humboldt-Forums-Schloss, zwischen Jannowitzbrücke und Museumsinsel, vom Auf­schwung der Stadt in den vergangenen dreißig Jahren profi­tiert? ....

Die Datei können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen (P pdf 696)