Kongresshalle
Berlin
Forum Stadtbild Berlin
Schloss
Brandenburger Tor
Stand: 19. Juni 2019

Veröffentlichungen / Presse

Veröffentlichungen / Presse

2. September 2018, Frank Bachner / Nikolaus Bernau

Denkmalschutz contra Liturgie / Es droht ein Desater

A) An der Wand hängt ein Gemälde mit der Mutter Gottes. Es ist das größte Symbol für die Besonderheit dieses Büros. Hier, am Haus­vogteiplatz, arbeitet der Erzbischof von Berlin. Heiner Koch sitzt vor einem Mineralwasser und sagt: „Wir haben ganz ordnungsge­mäß den Antrag auf denkmalrechtliche Genehmigung gestellt. Aber eine Kirche ist für mich zunächst kein Denkmal. Sie ist der Ort für Anbetung und Feier des Gottesdienstes.“ das sei ja das Problem, sagt Werner Kohl. Für den Architekten, Sprecher der „Freunde der Hedwigs-Kathedrale“, ist das wuchtige Bauwerk sehr wohl ein Denkmal. Es ist sogar „eine Ikone der gesamt­deutschen Kulturgeschichte“. Deshalb gibt es seit Jahren Streit zwischen der „Freunden der Hedwigs-Kathedrale“ und dem Erzbistum.

B) An diesem Wochenende (1. und 2. September 2018) ist die Berliner Hedwigs-Kathedrale  zum letzten Mal in der Gestlalt  zu sehen, die ihr in den 50er Jahren der Architekt Hans Schwippert und viele durchweg erstklassige Künstler  der damaligen DDR und der Bundesrepublik gaben.........

Die vollständigen Artikel können Sie durch Anklicken diesder Zeile aufrufen (Z pdf 499)

1. September 2018, Der Tagesspiegel, Reinhart Bünger

Auf der Suche nach dem öffentlichen Wohnzimmer.pdf

............Um die Neugestaltung der Berliner Mitte, um die Bele­bung des alten Stadtzentrums wird seit Jahren gerungen. per öffentliche Dialog darüber sei aber ,;faktisch zum Erliegen gekommen", warf die Berliner CDU dem Senat, vor allem aber Berlins zuständiger Senatorin für Stadtent­wicklung, Katrin Lompscher (Linke), vor. Sie verschleppe die Diskussion aus , ideologischen Gründen, so hieß es mit Blick auf die Stadtdebatte "Alte Mitte neue Liebe". Das "Erbe der DDR-Moderne" ist der CDU ein Dorn im Auge, sie möchte die Mitte zu einem "Ort der Demokratie" ma­chen. In der vergangenen Woche strafte Lompscher ihre Kritiker in dieser Angelegenheit Lügen und lud zu einer neuen Phase des Bürgerdialogs ein. .....(Zum Lesen des vollständigen Artikels bitte diese Zeile anklicken (P pdf 743).

21. August 2018, Niklas Maak

Wir können uns nicht erinnern

Früher war alles einfacher, jedenfalls bei Denkmälern. Sollte an etwas erinnert werden, schaute der Bildhauer in einem Handbuch namens "Iconologia" nach, für das der Künstler Cesare Ripa, ein Autodidakt und Koch am Hofe von Kardinal Anton Maria Salviati, jeweils eine Verkörperung für die verschiedensten Phäno­mene der Welt entworfen hatte, den Mut, den Sieg, die Gerech­tigkeit. Man baute ein paar solcherartallegorisch ausgerüstete Figuren auf einem Podest auf, fertig war das Denkmal. Die Moderne hat diesen Verkörperungen den Garaus gemacht, und seitdem schlingern die Gestalter von Gedenk-Orten von einer schiefen nicht eigenständlichen Metapher zur anderen. Das schiefste Bild aller Zeiten hat sich Berlin im Fall des Wettbewerbs für das sogenannte Freiheits- und Einheitsdenkmal geleistet, das an die friedliche Revolution von 1989 erinnern und vor dem neu errichteten Berliner Schloss aufgestellt werden sollte:  .......Zum Weiterlesen bitte diese  Zeile anklicken (Z pdf 497).

8. August 2018, Robert Kaltenbrunner

Die Altstadt als Kampfplatz

30. Juli 23018, Robert Kaltenbrunner

Sind wir nicht ein schönes Paar?

Politik besteht aus Taten und  den Reden über die Taten. Wer herrscht, muss auch über die Bilder herrschen, Wichtiger als jedeTat ist der Eindruck, den sie 'erweckt. An dieser Stelle kommt die Architektur ins Spiel. Denn sie schafft Bilder, die bleiben. Mit viel Pomp wurde unlängst das neue Kunstzentrum von Renzo Piano in Santander eröffnet. Was aus der Vogelperspektive wie zwei Frag­mente eines großen Schiffsrumpfes wirkt, die sich im Hafen der kantabrischen Stadt an der Nordküste Spaniens verankert haben, ist nichts anderes als ein politischer Akt - eine direkte Beauftra­gung, ohne Wettbewerb oder sonstiges Brimborium...................zum Weiterlesen des Artilkels bitte hier anklicken (Za pdf 494) 

7. Juli 2018, Bernhard Schulz: / V.M Lampugnani

Das Geheimnis der europäischen Stadt

Seit vielen Jahren geistert ein Begriff durch alle Debatten um den Städtebau: der der "europäischen Stadt". Was ist das - angesichts der auf den ersten Blick erkennbaren Unterschiede zwischen beispielsweise Prag und Paris, London und Berlin? Und selbst innerhalb eines Landes, einer Kultur, gibt es die größten Unter­schiede, zwischen Mailand und Florenz, zwischen Florenz und Vigevano!......Den vollständigen Artikel können Sie durch Anklicken dieser Zeile aufrufen - Z pdf 492 -